28.01.2012: Rektor der TU Dresden mahnt bessere Finanzierung an
Im Zuge der Diskussion der Stellenkürzungen hatte sich der Senat der TU Dresden (TUD) in der vergangenen Woche erneut mit der Finanzsituation der TU Dresden befasst. Er hat sich „im Lichte der gesellschaftlichen Anforderungen an Lehre und Forschung sowie der bestehenden Bedarfe“ mit einer Stellungnahme gegen die Unterfinanzierung der Universität positioniert. In dieser Stellungnahme heißt es unter anderem: „Der Senat wendet sich entschieden gegen jegliche Maßnahmen zum Stellenabbau. Bereits ohne den vorgesehenen Stellenabbau besteht derzeit eine dramatische Unterfinanzierung, die sich auf ca. 50 Mio. Euro pro Jahr beziffern lässt.“
Dieser Finanzierungsbedarf wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz seitens des Rektors der TUD, Prof. Hans Müller-Steinhagen, untermauert. Er stellt jedoch auch klar: „Trotz dieser Unterfinanzierung ist die TU Dresden in der Endrunde der Exzellenzinitiative. Die TU Dresden ist eine der effizientesten Universitäten in Deutschland. Trotz knapper werdender finanzieller Ressourcen in den vergangenen Jahren ist es gelungen, uns in allen wesentlichen Kriterien im internationalen Vergleich sehr gut zu positionieren. Das unterstreicht deutlich die Effizienz und das Engagement aller Universitätsangehörigen.“
Darüber hinaus verwies er in der Pressekonferenz darauf, dass es an der TU Dresden derzeit keine konkreten Planungen gibt, grundsätzlich weniger Studierende aufzunehmen bzw. für mehr Studiengänge als bisher einen Numerus clausus einzuführen.
Quelle: Pressemitteilung der Technischen Universität Dresden